An der Hochschule lehren: Praktische Ratschläge, Tricks und by Markus Brauer, Ruth Ahrens

By Markus Brauer, Ruth Ahrens

Wenn es Ihnen wie den meisten Ihrer Kollegen geht, erhalten Sie als Dozent oder Doktorand keine Grundausbildung in Didaktik und Pädagogik für Ihre Hochschullehre. Es scheint als ob die Fähigkeit, Studierende zu unterrichten und sie in ihrem Lernen zu fördern, eine Selbstverständlichkeit wäre. Das ist natürlich falsch, und das Ziel dieses Buch ist es, diese Lücke zu füllen und Sie in Ihrer Lehre zu unterstützen.

Forschungen über die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und die Motivation haben es ermöglicht, Lehrmethoden zu entwickeln, die das Verstehen und Lernen der Studierenden maximieren. Diese Lehrmethoden integrieren unter anderem das "aktive Lernen", das sich durch eine aktive Teilnahme der Studierenden am Lernprozess auszeichnet.

Pragmatisch und praktisch werden in diesem Buch die didaktischen Methoden vorgestellt, die "funktionieren". Sie erfahren, wie Sie diese in großen Veranstaltungen (Vorlesungen) und kleinen Veranstaltungen (Seminare, Übungen) anwenden können. Dieses Buch enthält viele praktische und konkrete Hinweise für die Lehre, behandelt aber auch andere für Sie wichtige Themen wie Prüfungen, das "Schwätzen", die Motivation der Studierenden, und Zeitmanagement.

Wenn Sie Lehrender an Universitäten oder Fachhochschulen sind, dann ist dieses Buch unentbehrlich für Sie. Aber auch jene, die in der Erwachsenenbildung tätig sind, werden die vielen pädagogischen Hinweise nützlich finden. Nach dem Lesen dieses Buches werden Sie nicht nur besser unterrichten, Sie werden auch mehr Spaß an Ihrem Beruf haben.

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Dezember für die Korrektur der Zwischenklausur und der ersten Aufgabe frei halten. Ich persönlich sehe immer einen oder zwei Puffertermine vor, um für unvorhergesehene Ereignisse gewappnet zu sein. Sollte ich krank werden oder fällt aus anderen Gründen eine Sitzung aus, dann verschiebe ich das Programm einfach um eine Woche. Verläuft das Semester ohne Störungen, informiere ich die Studierenden eine Woche vor dem Puffertermin, dass in der nächsten Sitzung eine Wiederholung des Lehrstoffs auf dem Plan steht und sie nicht zur Anwesenheit verpflichtet sind.

E. Maddux, C. D. Stottenberg, & R. ). Social Processes in Clinical and Social Psychology (pp. 153–161). NY: Springer. (3) Aronson, E. (2010). The Social Animal (chap. 8, pp. 385–395). Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag. 2015: Film und Diskussion Film: Bublath, J. (2009). Forschung Heute: Emotionelle Intelligenz. Eine Sendung des ZDF. 2015: Soziale Austausch-Theorie (1) Billings, A. (1998). Conflict in distressed and nondistressed married couples. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 67, 368–376.

Auch in diesem Kapitel werde ich wiederholt auf die Rechte und Pflichten aus dem Vertrag zurückkommen. Sprechen wir vorerst über das berühmte »Verhältnis« zwischen Lehrendem und Studierenden und erinnern wir uns daran, dass eine gute Beziehung unerlässlich ist, damit die Studierenden bei Ihnen etwas lernen. Das hat einen einfachen Grund: Wenn die Studierenden Sie mögen, werden sie alles für Sie tun. Dann verzeihen sie Fehler wie zu kleine Folien oder unklare Erläuterungen. Sie beschweren sich auch nicht, wenn Sie doppelt so viel an Eigenarbeit verlangen wie Ihre Kollegen.

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