Arbeitslosengeld-II-Bezug im Übergang in das Erwerbsleben: by Brigitte Schels

By Brigitte Schels

Seit der Einführung des Arbeitslosengeldes II im Jahr 2005 wird die Bedeutung der Reform für das Ausmaß des Leistungsbezugs und die Arbeitsmarktchancen der Leistungsempfänger diskutiert. Brigitte Schels untersucht wissenschaftlich und sozialpolitisch relevante Fragen zur Entwicklung sozialer Ungleichheit im jungen Erwachsenenalter hinsichtlich der zeitlichen Struktur des Arbeitslosengeld-II-Bezugs und den Abgangswegen aus dem Leistungsbezug. Im Vordergrund steht der Zusammenhang zwischen einem Arbeitslosengeld-II-Bezug von jungen Erwachsenen und ihrer Ausbildungs- und Erwerbsbeteiligung. Die Analysen gestatten es, die Strukturen im Grundsicherungsbezug für 18- bis 29-Jährige belastbar zu quantifizieren.

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Mehrbedarfe für Alleinerziehende, Schwangere oder Personen mit bestimmten gesundheitlichen Anforderungen sind nicht über die Ausbildungsförderung gedeckt, so dass hierfür die Arbeitslosengeld-IISätze beantragt werden können. In Härtefällen, z. B. bei Schwangerschaft oder Kindererziehung oder wenn ein Ausbildungsabbruch bei finanziellen Problemen droht, besteht die Möglichkeit Leistungen der Grundsicherung nach Ermessen der Trägerschaften vor Ort als Darlehen zu gewähren. Relevanz der Armutsindikatoren im jungen Erwachsenenalter Als letztes Auffangnetz für arme oder von Armut bedrohte Personen wird das Arbeitslosengeld II in der sozialwissenschaftlichen und politischen Diskussion in Deutschland vor allem als „verhinderte Armut“ bzw.

Der restliche Anteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist arbeitslos, erwerbstätig, in unbekannten Aktivitäten oder in weiteren Maßnahmen (Baethge et al. ). Nach den Ergebnissen der BA/BIBB-Bewerberbefragung9 absolviert rund ein Zehntel aller Jugendlichen, die sich bei der Bundesagentur um einen Ausbildungsplatz bewerben, mehrere berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen in Folge. Dass vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ohne Schulabschluss mehrfach gefördert werden (Krewerth/Ulrich 2006b: 81), zeigen auch Analysen für das ausgelaufene Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (JUMP) (Dornette/Jacob 2006: 13).

2008). Unabhängig vom Integrationserfolg zeigen Befragungen und Fallstudien unter Teilnehmern, dass sie die Angebote sowohl im positiven Sinne als Chancenvermittlung, aber auch im negativen als Entmutigung wahrnehmen 9 Da in der gemeinsamen Befragung von Bundesagentur für Arbeit (BA) und Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeldete Lehrstellenbewerber im September 2004, nicht aber „nicht ausbildungsreife“ Jugendliche befragt wurden (Krewerth et al. ), sind die Übergangsprobleme von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Studie untererfasst.

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